Kinesiologie Hockey

Das Kinesiologie Tape im Hockey – Ein Interview mit Philip Weber

Kintasio traf sich mit dem 1.Bundesliga Hockeyspieler Philip Weber um mit Ihm über seine Erfahrungen mit dem Kinesiologietape im Sport zu sprechen.

Du spielst seit mehreren Jahren leistungsbezogen Feldhockey und das auch sehr erfolgreich. Magst du kurz etwas über deine bisherigen Stationen erzählen?

Angefangen habe ich beim SV Blankenese. Meine Jugend habe ich dann beim Harvestehuder THC und dem DHC Hannover verbracht. Seit 2006 spiele ich für meinen Club, dem THK Rissen.

Was war dein Größter Erfolg und schönstes Erlebnis?

Vize Deutscher Meistert 2005 … halt Stop! Ich meine natürlich der Aufstieg in die 1. Bundesliga mit dem THK Rissen.

Sprechen wir über die enorme  körperliche Belastung. Ihr trainiert dreimal die Woche und habt am Wochenende bis zu zwei Spielen. Was bedeutet das für deinen Körper?

Mittlerweile hat man sich an das Leistungspensum gewöhnt. Jedoch merkt man im Alter eine deutliche Steigerung der Belastung. Speziell das Knie, der Rücken und die Schulter schmerzen häufiger.

Habt ihr vorbeugende Maßnahmen? Um Schmerzen und Verletzungen zu reduzieren?

Klar. Wir haben zwei Physiotherapeuten bei uns im Team die ein spezielles Krafttraining mit uns machen. Dieses fördert speziell die Muskulatur. Darüber hinaus nutzen wir auch häufig ein unterstützendes Kinesiologietape. Dies ist weit verbreitet im Hockey.

Wann kommt das Kinesiologietape zum Einsatz  und welchen Stellenwert nimmt dieses ein?

Ich kann für meine Mannschaft sprechen, dass das Kinesiologietape einen sehr hohen Stellenwert einnimmt. Es kommt hauptsächlich bei  Muskelverletzungen wie einer Zerrung oder Ähnlichem zum Einsatz. Je nach Verletzungsgrad wird es direkt im Spiel angelegt oder sofort danach. Das sorgt für deutlich mehr  Stabilität im Muskel.

Viele streiten sich über die Wirkung des Tapes. Was sagst du mit der persönlich gesammelten Erfahrung dazu?

Ich halte es nicht für Magie oder derartigem Kram. Viele Leute sagen, dass der Heilungsprozess zum größten Teil eine Kopfsache ist – es ist doch so, wenn mir meine Physiotherapeut sagt, dass diese Übung oder dieses Tape hilft, dann glaube ich Ihr das natürlich. Die Leute haben die nötige Ausbildung und Erfahrung mit der Behandlung.

Also keine Kopfsache sondern Wundermittel?

Ich bin der Meinung, dass die Wirkung der Kinesiologietapes zu 30% eine Kopfsache ist. Als Leistungssportler kennt man seinen Körper. Durch das Tapen merkt man den  Zusammenhalt der Muskeln, dass gibt einem deutlich mehr Sicherheit beim Training oder im Spiel. Nach einer überstandenen Muskelverletzung hilft es mit jedenfalls ungemein und gibt mir zusätzlich Sicherheit.

Schaut man sich nur mal die Bundesligaprofis im Handball, Volleyball oder Hockey an – überall sieht man seit ein paar Jahren das bunte Kinesiologietape aufblitzen. Ich benutze es mittlerweile seit vier Jahren und es hat mir bei vielen Verletzungen geholfen.

Würdest du dir zutrauen, deine Muskeln bzw. Schmerzen selber mit einem Kinesiologietape zu behandeln?

Zutrauen sicherlich, jedoch fehlt mit persönlich die entsprechende Fachausbildung. Daher verlasse ich mich lieber voll und ganz auf meinen Physiotherapeut.

Danke Philip für dieses Interview!

Philip Weber Kinesio

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